BERND BLEFFERT

 OPENING 19   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

opening 2019

 

Freitag 15. bis Sonntag 17. Februar 2019 TUFA Kultur- & Kommunikationszentrum Trier

Opening 19 zeigt in 10 Konzerten mit mehreren Uraufführungen, 3 weiteren Veranstaltungen für Schüler sowie einer Klangkunstausstellung musikalische Wege auf, welche die verschiedensten Positionen zeitgenössischen Schaffens spiegeln.
So werden Klassiker der Moderne, die bereits im allgemeinen Repertoire der Konzertbetriebe verankert sind wie auch aktuellste  Werke präsentiert, die ihren Weg dahin noch suchen oder Uraufführungen, die speziell für dieses Festival geschrieben wurden und ihrer Geburtsstunde entgegen leben.
 
Bela Bartoks Meilenstein Sonate für zwei Pianisten und zwei Schlagzeuger und George Crumbs Music for a Summer Evening aus Microcosmos III etwa oder die bahnbrechende Mikrophonie I von Karlheinz Stockhausen, Giacinto Scelsis  "Ttai" für Klavier und "Ho" für Stimme solo sind in diesem Sinne bekannte, vielfach gespielte und sozusagen bereits „inkarnierte“ Werke.

Improvisierte Musik, vertreten durch das Duo Tonic Train und dem legendären englischen Schlagzeuger Chris Cutler, zeigt wie Musik ohne Absprache sich entfaltet, als gemeinsame Schöpfung des Augenblicks, als ein gemeinsames Komponieren im Jetzt.

Zwei Portraitskonzerte in diesem Jahr widmen sich 2 unterschiedlichen Komponisten: Gerhard Stäbler, dessen Werke stets durch eine exzeptionelle Sprache und tiefe Sinnlichkeit geprägt sind und dem Engländer Frank Denyer, der eine sehr eigene, mikrotonal imaginierte Musik schreibt.

Als ein Fest musikalischer Begegnung zweier Kulturen mit uralter Tradition und zeitgenössischem Anspruch zeigt sich das Konzert für die japanische Zither Koto mit Naoko Kikuchi und koreanische Flöte Daegeum mit Hong Yoo.

Wintergarten von Bernd Bleffert, eine Installation im Rahmen der das Festival seit 2011 begleitenden Klangkunstausstellungen OPEN-EXPO ist gleichzeitig auch eine Komposition für mehrere Akteure in dieser Installation. Sie versucht dem Wesen und der Struktur eines „Wintergartens“ in Raum und Zeit zu folgen.

Mit der Idee eines Klavier-„Albumblatts“ hat der Pianist Martin Tchiba seit 2016 über die sozialen Netzwerke von bislang 50 KomponistInnen „neue Albumblätter“ eingesammelt, die diese in einem weltweit vernetzten Kompositionsprozess speziell für Tchiba komponiert haben. Neue Blätter.Trier, eine Auswahl aus diesen Klavierstücken sowie mehrere Uraufführungen verwebt Tchiba - ergänzt durch einige klassisch-romantische „Archetypen“ - zu einer speziell für das Festival „Opening!“ gestalteten, neuartigen Programmkomposition.

Zweieinander, ein Musiktheater von 3 bis 90 Jahren ist eine Produktion des Staatstheater Mainz mit  Johannes Stange - Trompete und Joss Turnbull -Tombak als ein weiterer Versuch eine Brücke zwischen Ost und West aber auch Alt und Jung zu schlagen.

Bernd Bleffert und Thomas Rath
künstlerische Leitung


Eine Veranstaltung der TUFA in Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. und der Stadt Trier. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland Pfalz, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, Kulturstiftung Trier, Museum am Dom, Lottostiftung Rheinland-Pfalz und der Rehkids-Stiftung.
Medienpartner: OPUS Kulturmagazin

Schirmherr: Prof. Dr. Konrad Wolf, 
Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz
 
 Programmübersicht:


Freitag | 15.Februar | 18:00 Uhr | TUFA 2.OG
OPENING ERÖFFNUNG
durch den Schimherren Prof. Dr. Konrad Wolf
und  OPEN-EXPO
Eröffnung der Klangkunstausstellung
WINTERGARTEN von Bernd Bleffert

Freitag | 15.Februar | 19:00 Uhr | TUFA Großer Saal
DIALOG
Béla Bartók und George Crumb – Musik  für 2 Pianisten und 2 Schlagzeuger
  
Freitag | 15.Februar | 21:00 Uhr | Viehmarktthermen
IMAGINATION
Portraitkonzert : Frank Denyer
Luna Streich-Quartett

Freitag | 15.Februar | 23:00 Uhr | TUFA 1.OG
INTEGRATION
Karlheinz  Stockhausen MIKROPHONIE 1
Ensemble consord




Samstag | 16.Februar | 18:00 Uhr | AMG
      
ANTIPHON
Giacinto Scelsi - "Ttai" für Klavier + "Ho" für Stimme solo
Roland Techet - Klavier, Alexandra von der Weth - Sopran

Samstag | 16.Februar | 20:00 Uhr | AMG
VERWANDLUNG
Portraikonzert : Gerhard Stäbler

Samstag | 16.Februar | 22:00 Uhr | TUFA Großer Saal
OHNE ABSPRACHE
Improvisierte Musik mit dem Duo Tonic Train & Chris Cutler




Sonntag | 17.Februar | 11:00 Uhr | Großer Saal
ZWEIEINANDER
Ein Musiktheater von 3 – 90 Jahren
Eine Produktion des Staatstheater Mainz

Sonntag | 17.Februar | 16:00 Uhr | TUFA  oder AMG
BEGEGNUNG
Japan – Korea / Traditionelle und zeitgenössische Musik für Koto und Daegeum

Sonntag | 17.Februar 19:00 Uhr | Museum am Dom
NETZWERK
Martin Tchiba - Neue Blätter. Trier. Uraufführungen





Programm:

Freitag | 15.Februar | 18:00 Uhr | TUFA 2.OG

OPENING ERÖFFNUNG
durch den Schimherren Prof. Dr. Konrad Wolf

und Eröffnung der Klangkunstausstellung OPEN-EXPO

  foto: Bernd Bleffert


WINTERGARTEN
von Bernd Bleffert



Freitag | 15.Februar | 19:00 Uhr | TUFA Großer Saal

DIALOG

Béla Bartók und George Crumb – Musik  für 2 Pianisten und
2 Schlagzeuger

 

  foto: Achim Seyler


Dirk Rothbrust - Schlagzeug
Achim Seyler - Schlagzeug
Sonia Achkar - Klavier
Markus Bellheim  - Klavier
 
Die "Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug" von Béla Bartók ist ein Meilenstein der Moderne. Sie beeinflusste zahlreiche Komponisten des 20. Jahrhunderts, darunter auch den Amerikaner George Crumb. Mit seiner Music for a Summer Evening (Makrokosmos III), for 2 amplified pianos & 2 percussionists (1974) schlägt dieser jedoch einen ganz anderen Weg ein, inspiriert von außermusikalischen Quellen, Mythologie und Literatur.

  

Freitag | 15.Februar | 21:00 Uhr | Viehmarktthermen

IMAGINATION
Portraitkonzert : Frank Denyer
Luna Streich-Quartett


foto: Janneke van Prooijen

 
Janneke van Prooijen - Violine
Jellantsje de Vries - Violine
Elisabeth Smalt - Bratsche
Katharina Gross - Cello
 
Frank Denyer: A Fragile Thread - two pieces for a bowed stringed instrument (1979)
Gabriel Fauré: String Quartet in E minor, Op. 121 (1924)
Frank Denyer: Frog - two pieces for a bowed stringed instrument (1974)
Frank Denyer:Second String Quartet (2017)

Die brilliant gefärbten und fantasiereichen Kompositionen des englischen Komponisten Frank Denyer bewegen sich in keiner  Kategorie zeitgenössischer Musik. Sie zeichnen sich durch eine ausgeprägte, feinsinnige Klangsensibilität aus. Das holländische Luna-Streichquartett ist geradezu prädestiniert für die Imagination einer solchen Musik!

  

Freitag | 15.Februar | 23:00 Uhr | TUFA 1.OG
 
INTEGRATION
Karlheinz  Stockhausen MIKROPHONIE 1
Ensemble consord

 

foto: Heni Hyung Kim

 
Jaime Moraga - Tamtam
Gereon Voß - Tamtam
Heni Hyunjung Kim - Mikrophon
Tamon Yashima - Mikrophon
Jan Termath - Filter + Regler
Emanuel Wittersheim - Filter + Regler

In der Mikrophonie I versetzen 2 Spieler ein großes Tamtam mit verschiedensten Materialien in Schwingung; zwei Spieler bewegen Mikrophone mit der Hand über die Tamtamfläche; eine dritte Gruppe von Spielern transformiert mit elektronischen Filtern und Reglern die aufgenommenen Schwingungen, die gleichzeitig zum Originalklang des Tamtams über Lautsprecher wiedergegeben werden. Die Aufteilung des musikalischen Prozesses in drei selbständige Bereiche (Schallerzeugung, Schallaufnahme, Schalltransformation) macht es möglich, alle Erfahrungen der instrumentalen Praxis mit denen der elektronischen Klangtechnik kontinuierlich zu verbinden. Dadurch können beliebige Klangquellen (traditionelle Instrumente, Schallereignisse irgendwelcher Natur) in eine nach Kohärenz strebende Klangkomposition integriert werden, und der Dualismus zwischen Instrumentaltechnik und elektronischer Musik verschwindet.


 

Samstag | 16.Februar | 18:00 Uhr | AMG
      
ANTIPHON
Giacinto Scelsi - "Ttai" für Klavier + "Ho" für Stimme solo
 

foto: Christian Brandt

 
Roland Techet - Klavier
Alexandra von der Weth - Sopran

Die „Suite n. 9 für Klavier „Ttai“ von Giacinto Scelsi  bezieht sich auf das elfte Bildzeichen des „I Ging“, des chinesischen „Buchs der Wandlungen“. „Tai“ bedeutet „Der Friede“.
Dem Notentext schickt Scelsi die folgende Bemerkung vo­raus: „Diese Suite muss mit der größten inneren Ruhe gehört und gespielt werden: nichts für nervöse Leute.“
Korrespondierend dazu ist "Ho" für Stimme solo gleichsam ein antiphonaler Gesang.
 

 

Samstag | 16.Februar | 20:00 Uhr | AMG

VERWANDLUNG
Portraikonzert : Gerhard Stäbler
 

foto: Kunsu Shim

 
Janneke van Prooijen - Violine
Emma Breedveld - Violine
Elisabeth Smalt - Bratsche
Katharina Gross – Cello
Jaime Moraga - Schlagzeug
Gereon Voß - Schlagzeug
Heni Hyunjung Kim - Klarinette
Tamon Yashima - Oboe
Jan Termath -Tuba
Emanuel Wittersheim – E-Bass
Roland Techet - Klavier
Alexandra von der Weth – Sopran

Gerhard Stäbler: beats (1998) für Schlagzeug plus Schlagwerk
Gerhard Stäbler: verwandeln (2017) für Stimme und 7 Spieler
Kunsu Shim: Palindrom  (2018) für Streichquartett
Uraufführung
Kunsu Shim: Das (Un)Reale (2018) für Streichquartett
Uraufführung
Gerhard Stäbler: DreiZehn (1997) für Ensemble (11 Spieler)

Aus  Anlass des 70. Geburtstags von Gerhard Stäbler: Der Begriff „Verwandlung“ war und ist immer das zentrale Thema in den Gedanken Gerhard Stäblers. Etwas zu ändern, zu erneuern, weist immer auch auf  Gesellschaftliches hin. Musik ist ein Mittel, uns emotional und intellektuell davon zu befreien, wo wir waren und zu sein meinen. Stäblers Musik, mit seiner exzeptionellen Sprache und auch tiefer Sinnlichkeit, lässt uns etwas wahrnehmen, was durch das Erleben von Erschütterung wieder hörbar bzw. sichtbar werden kann.

 
 
Samstag | 16.Februar | 22:00 Uhr | TUFA Großer Saal
 
OHNE ABSPRACHE
Improvisierte Musik mit dem Duo Tonic Train & Chris Cutler

foto: Christoph Höfig / Marcus-Andreas Mohr


Chris Cutler - Schlagzeug
Sarah Washington - Elektronische Instrumente
Knut Aufermann - Elektronische Instrumente

Frei improvisierte Musik bedeutet Spielen ohne jegliche vorherige Absprache. Manche Idealisten behaupten, komplett freie Musik kann nur entstehen, wenn die Akteure noch nie vorher zusammen gespielt haben. Das ist bei Tonic Train (Sarah Washington & Knut Aufermann) nicht der Fall, denn ihr Duo besteht seit dem Jahr 2000, dafür spielen sie aber auf selbstgebauten elektronischen Instrumenten, deren eingebautes Chaos sich oft jeglicher Kontrolle entzieht. Dem legendären englischen Schlagzeuger Chris Cutler sind sie bisher nur einmal musikalisch begegnet, im Radiostudio des Radio Revolten Festivals 2016. Beim Opening 2019 werden die drei also zum ersten Mal vor Publikum zusammen spielen, und die Ohren des Publikums sind bei der freien Improvisation integraler Bestandteil der Musik.


https://soundcloud.com/mobile-radio/tonic-train-chris-cutler-live-at-opening-19 >>

 

Sonntag | 17.Februar | 11:00 Uhr | Großer Saal

ZWEIEINANDER
Ein Musiktheater von 3 – 90 Jahren
Eine Produktion des Staatstheater Mainz
 

foto: Staatstheater Mainz


Johannes Stange - Trompete
Joss Turnbull -Tombak
Anselm Dalferth - Inszenierung
Ina Karr - Darmaturgie
Birgit Kellner - Bühne+Kostüm
 
Zwei Freunde: Der eine spielt Trompete, der andere die Tombak-Trommel. Der eine braucht Lippen und Atem zum Spielen, der andere Hände und Finger. Und siehe da: Mit den Instrumenten und mit den Körpern lässt sich so allerhand Musik machen, nebeneinander, miteinander, zusammen und allein – zweieinander eben.

 

Sonntag | 17.Februar | 16:00 Uhr | TUFA oder AMG

BEGEGNUNG
Japan – Korea / Traditionelle und zeitgenössische Musik für Koto und Daeguem

foto: Naoko Kikuchi


Naoko Kikuchi – Koto (Japanische Zither)
Hong Yoo – Daegeum (Koreanische Flöte)

Tom Rojo Poller: 6-Step Scatter (DUB)" for Daegeum, Koto and Video (2017)
Traditional: Daegeum solo- Cheongseongjajinhanip 
+ Isang Yun : Etude for flute solo Moderato
Kengyo Yoshizawa II: Koto Solo- Chidori no kyoku - Lied vom Regenpfeifer (1808-1872)
Gene Coleman: Neue Stück für Daegeum und Koto
Malika Kishino: „Hado“ (2017)

Um das Wesen japanischer Musik zu erfassen formulierte Toshio Hosokawa einmal: "In der europäischen Musik ist ein Ton nur ein Teil eines Ganzen, während in der japanischen Musik eine Note eine Landschaft darstellt". Dies trifft auch in gewissem Sinne für die koreanische Musik zu. Beide sind einander verwandt und dennoch: in Ihrer jeweiligen Ausprägung zeigen Sie ihren unterschiedlichen Charakter. Beide Instrumente, sowohl die japanische Zither Koto als auch die koreanische Flöte Daegeum haben in der jeweils anderen Kultur ihre verwandten Vertreter. Dieses Konzert wird ein Fest der musikalischen Begegnung zweier Kulturen mit uralter Tradition und zeitgenössischem Anspruch.


Sonntag | 17.Februar | 19:00 Uhr | Museum am Dom

NETZWERK
Martin Tchiba - Neue Blätter. Trier. Uraufführungen


                                                       foto:Martin Tchiba

Martin Tchiba - Klavier
 
Die Idee des „Albumblatts“ für Klavier hatte ihre erste Blütezeit im 19. Jahrhundert. Der deutsch-ungarische Pianist Martin Tchiba hat diese Idee in die Gegenwart „hinübergerettet“ und seit 2016 über die sozialen Netzwerke von bislang 50 KomponistInnen „neue Albumblätter“ eingesammelt, die diese in einem weltweit vernetzten Kompositionsprozess speziell für Tchiba komponiert haben. Dabei reagieren alle Kompositionen auf ein Albumblatt, das Tchiba dem Projekt als „Initialzündung“ vorangestellt hat.
Eine Auswahl aus diesen Klavierstücken sowie mehrere Uraufführungen verwebt Tchiba - ergänzt durch einige klassisch-romantische „Archetypen“ - in seinem Trierer Konzert zu einer einzigartigen, speziell für das Festival „Opening!“ gestalteten, neuartigen Programmkomposition.
Der charakteristische Konzerttitel „Neue Blätter. Trier.“ öffnet ein vielfältiges Assoziationsfeld. Die ersten zwei Worte, „Neue Blätter“, beziehen sich nicht nur auf die neuen Stücke an sich, sondern auch auf den „neuen Frühling“, den die Idee des „Albumblatts“ für Klavier durch Tchibas Projekt erlebt. Der Stadtname „Trier“ im Titel deutet einerseits die Einmaligkeit dieser speziell für diesen Abend kreierten Programmkomposition an.  Andererseits weist der Titel darauf hin, dass während des Konzerts an mehreren Stellen auch die KonzertbesucherInnen - also das Trierer Publikum - zu AkteurInnen werden: So werden sie während der Veranstaltung etwa eingeladen, ihr - auf die Musik reagierendes - individuelles „Blatt“ mitzugestalten, auf das Tchiba wiederum (noch während des Konzerts sowie zeitversetzt im Internet) mit einer Improvisation reagiert.
Es erklingen Werke von Lukas Tobiassen, Alwynne Pritchard, Christian Jendreiko, Gerhard Stäbler, Kunsu Shim, Bernd Bleffert, Gyula Bánkövi, Bánk Sáry, Andreas Staffel, Gabriel Gonzales, Peter Gilbert, Karola Obermüller, Bence Kutrik, Balázs D. Kecskés, Peter Michael Hamel, Frank Schablewski, Martin Tchiba, Othmar Schoeck, Ludwig van Beethoven, Richard Wagner, Max Reger und anderen.
Am Konzertprojekt sind auch SchülerInnen aus Trier beteiligt, die - anhand einer von Martin Tchiba entwickelten Methode - ihre eigenen musikalischen Albumblätter für das Konzert komponiert haben.







  
OPEN-EXPO  Klangkunstausstellung

Freitag | 15. Februar - 2. März | TUFA 2.OG | Vernissage 18:00 Uhr

WINTERGARTEN von Bernd Bleffert

foto: Bernd Bleffert


Der Versuch einen Raum musikalisch als Installations- und gleichzeitig als Spielform zu gestalten.

Wie in einem Garten finden sich darin Wege und Orte, die man begehen und aufsuchen kann.

... ich gehe in einen Garten... ein Garten ist ein Innenraum...er hat Struktur... eine räumliche Ordnung... hat Zeit... hat eine Begrenzung... eine durchlässige Haut...



Finnisage:

Samstag | 2. März | 22 Uhr | TUFA 2.OG

WINTERGARTEN
Bernd Bleffert  -   Klangraum für 4 – 8 Spieler

Eine Komposition für 4 - 8 Spieler und Klanginstallationen von
Bernd Bleffert
, die dem Wesen und der Struktur eines „Wintergartens“ in Raum und Zeit folgt.
 

 

 

 

 

OPENING 18   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

opening 2018

Freitag 16. - Sonntag 18. Februar 2018 TUFA Kultur- & Kommunikationszentrum Trier

Über 30 Interpreten, Komponisten und Klangkünstler gestalten an 3 Tagen Brückenschläge in die aktuelle Klangkunst: In 10  Konzerten mit  6 Uraufführungen, davon 1 Auftragswerk des Festivals und deutschen Erstaufführungen, einer  Klangkunstausstellung sowie Workshops für  SchülerInnen.

Bernd Bleffert und Thomas Rath
künstlerische Leitung


Eine Veranstaltung der TUFA und der Stadt Trier. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur Rheinland Pfalz, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, Kulturstiftung Trier, Lottostiftung Rheinland-Pfalz, des Musikfond e.V., der Kunststiftung NRW , Rhysom Danz Kollektiv mit Unterstützung des Trois C-L und des Kulturministeriums des Großherzogtums Luxemburg und in Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.
 
Schirmherr: Prof. Dr. Salvatore Barbaro Staatssekretär im  Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz




Programmübersicht:

Freitag | 16.Februar | 18:00 Uhr | TUFA 2.OG
ERÖFFNUNG DER KLANGKUNSTAUSSTELLUNG OPEN-EXPO
Toffaha, Rasha Ragab und Christoph Nicolaus

Freitag | 16.Februar | 19:00 Uhr | TUFA Großer Saal
LET THE GOOD TIMES ROLL / ARE YOU PREPARED EXPERIENCE
P A N A K U S T I K A – Konzert für Querhörer 
Ensemble PRAESENZ
  
Freitag | 16.Februar | 20:30 Uhr | Viehmarktthermen
ENSEMBLE DER LÄNDER +  SABRINA MA / SCHLAGZEUG

Freitag | 16.Februar | 22:00 Uhr | TUFA  Großer Saal
KARLHEINZ STOCKHAUSEN – POLE FÜR 2
Ensemble S201



Samstag | 17.Februar | 18:00 Uhr | TUFA  Großer Saal
        
EIN ZIMMER FÜR SIE ALLEIN
Francesca Caccini: eine theatrale Recherche von Georg Beck

Samstag | 17.Februar | 19:30 Uhr | 1. OG
HÜLLEN
ein Tanzstück der Stille von und mit Annick Pütz

Samstag | 17.Februar | 21:00 Uhr | TUFA Großer Saal
BESIDE BESIDES
Ensemble S201 

Samstag | 17.Februar | 22:30 Uhr | TUFA 2.OG

DIWAN DES FEUEROPAL
oder die Legende von Leila und Madschnun
Antoine Beuger 



Sonntag | 18.Februar | 16:00 Uhr | Großer Saal
DEUTSCH-LIBANESISCHE FREIGEISTER
Sharif Sehnaoui + Joss Turnbull

Sonntag | 18.Februar | 18:00 Uhr | TUFA  AMG
LUFTRAND
Portraitkonzert Kunsu Shim

Sonntag | 18.Februar | 20:00 Uhr | Museum am Dom
MAGISCHER ZIRKEL DER UNENDLICHKEIT
Georg Crump: MAKROKOSMOS; Roland Techet, Klavier 




Programm:


Freitag | 16.Februar | 18:00 Uhr | TUFA 2.OG

ERÖFFNUNG DER KLANGKUNSTAUSSTELLUNG OPEN-EXPO



Toffaha: Rasha Ragab und Christoph Nicolaus



Freitag | 16.Februar | 19:00 Uhr | TUFA Großer Saal

LET THE GOOD TIMES ROLL / ARE YOU PREPARED EXPERIENCE
P A N A K U S T I K A – Konzert für Querhörer



Ensemble: PRAESENZ

Sabine Akiko Ahrendt: Violine, Talkbox
Jan-Filip Ťupa: Violoncello
Reto Staub: Klavier, Keyboard, Synthesizer
Daniel Agi: Flöte
Dirk Rothbrust: Schlagzeug
Steffen Krebber: Elektronik und Klangregie

Uli Phillipp: Kontrabass
Silvia Sauer: Stimme
Ingo Deul: Schlagzeug

Das Zeitalter von Jukebox und Autoradio, von Woodstock und Martin Luther King: Robin Hoffmann erbietet in seinem Klaviertrio „2EE“ dem Rock’n’Roll der 1950er Jahre die Ehre. Steffen Krebber errichtet Mitch Mitchell, dem brillanten Schlagzeuger der Jimi Hendrix Experience, mit seiner neuen Komposition für mikrofoniertes Drumset und Cello „Are You Prepared Experience“ein Denkmal. Eine weitere Reverenz an Jimi Hendrix liefert Bob Priest in seinem Trio für Flöte, Cello und Klavier „Caboose999“. Kontrastiert wird diese „Neue Musik“ mit akustischen, quergebürsteten Covern von frühen R’n’B, Rock’n’Roll und Hendrix Songs, gespielt von einer Band von Freejazzern und freien Improvisatoren.



Freitag | 16.Februar | 20:30 Uhr | Viehmarktthermen

ENSEMBLE DER LÄNDER +  SABRINA MA / SCHLAGZEUG



2013 wurde das „Ensemble der Länder“ gegründet. Es versteht sich als Bundesjugendensemble für Neue Musik.  Erstmalig im Festival vertreten spielen sie zusammen mit der Schlagzeugerin Sabrina Ma Werke von Peter Köszeghy, Giordano Bruno do Nascimento, Benjamin Scheuer  und Johannes X. Schachtner. Allesamt Auftragswerke, die für das Ensemble der Länder geschrieben und kürzlich uraufgeführt wurden.



Freitag | 16.Februar | 22:00 Uhr | TUFA  Großer Saal

KARLHEINZ STOCKHAUSEN – POLE FÜR 2



Ensemble S201
Tamon Yashima, Oboe
Jan Termath, Tuba

Version für Oboe und Tuba + Kurzwellensender, ein Meisterstück , auch nach über 40 Jahren spannend und elekrtisierend, aus der frühen Feder von Karlheinz Stockhausen! 
Anlässlich zum 100. Geburtstag von Karlheinz Stockhausen spielt das Ensemble S201 „Pole“ für zwei Performer mit Kurzwellengeräten (1969) . Stockhausen entfernte sich nach und nach von der seriellen Kompositionstechnik der 1950er Jahre und stellte die Interpreten immer weiter in den Vordergrund. „Pole“ ist eine Prozesskomposition, in der die Interpreten auf die Ereignisse des Kurzwellenempfängers reagieren. Sie reagieren auf Partituranweisungen und imitieren oder transformieren die Kurzwellenereignisse.




Samstag | 17.Februar | 18:00 Uhr | TUFA  Großer Saal        

EIN ZIMMER FÜR SIE ALLEIN
Francesca Caccini: eine theatrale Recherche von Georg Beck



Irene Kurka, Sängerin
Heidrun Grote, Schauspielerin
Klaus Mader, Laute / Theorbe
Stephan Reschke,Tanz
Trixy Royeck, Kostüm+Bühne
Andreas Falentin, Regie
Georg Beck, Dramaturgie

mit Musik von Francesca Caccini, ihren Zeitgenossen und der Kölner Komponistin Christina C. Messner. Ein Zwei-Personen-Stück als Spurensuche. Eine Begegnung von Musiktheater und Sprechbühne. Eine Schauspielerin und eine Sängerin umkreisen Leben und Wirken einer uns unbekannten Komponistin am Hof der Medici: Francesca Caccini. Wie hat sie sich jenen für Kreativität so entscheidenden Freiraum erobert? Jenes Zimmer für sich allein, das Virginia Woolf noch 300 Jahre später einklagen wird?

Ein Opening-Auftragswerk -  UA
mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW



Samstag | 17.Februar | 19:30 Uhr | 1. OG

HÜLLEN
ein Tanzstück der Stille von und mit Annick Pütz



Annick Pütz, Tanz und Choreographie
Ele Bleffert, Kostüm
Dominique Ryo, Lichtkonzeption 
 
Produktion: Rhysom Danz Kollektiv mit Unterstützung des Trois C-L und des Kulturministeriums des Großherzogtums Luxemburg

Im Mittelpunkt steht die Metamorphose, ein Spiel zwischen Innen und Außen, zwischen Sein und Werden, im Wechsel zwischen abstrakter Form und weiblichen Figuren verschiedenen Alters, verschiedener Epochen und Kulturen. Fließend sind die Übergänge zwischen den Erscheinungen; es scheint, als ob sie alle dauernd anwesend sind, jedoch nur für einen kurzen Moment sich verkörpern.



Samstag | 17.Februar | 21:00 Uhr | TUFA Großer Saal

BESIDE BESIDES
Ensemble S201



Dimitry Stavrianidi, Flöte
Tamon Yashima, Oboe
Heni Hyunjung Kim, Klarinette
Robert Wheatley, Cello
Filip Eraković, Akkordeon
Itxaso Etxeberria, Klavier
Emanuel Wittersheim, Klangregie

Bei ungewöhnlicher Besetzung liegt der Schwerpunkt des jungen Essener Ensembles auf aktuellster Musik. S201 realisiert instrumentale  Musik und integriert  multimediale  Mittel  wie  Video,  Synthesizer  und  Live-Elektronik  als  essenzielle Bestandteile in „beside besides“. Die Ensemblemitglieder schlüpfen aus ihrer Rolle als Instrumentalisten und erweitern  ihr  Spektrum  mit  außermusikalischen  Gegenständen. Mit Werken und Uraufführungen von Moritz Eggert, Mark Applebaum, Simon Steen-Andersen, Bernd Bleffert, Meike Senker, Vladimir Guicheff Bogacz und Marko Ciciliani.



Samstag | 17.Februar | 22:30 Uhr | TUFA 2.OG

DIWAN DES FEUEROPAL
oder die Legende von Leila und Madschnun
Antoine Beuger



Mit Antoine Beuger, Rababa (arabisches Streichinstrument)
Rasha Ragab, Sprache;
Sylvia Alexandra Schimag, Sprache 

Antoine Beuger hat den spanischen Gedichtzyklus von Clara Janés‘ Diwan des Feueropal, eine im ganzen arabichen Raum bekannte Geschichte, übersetzt und in eine musikalische Form gebracht. Sylvia Alexandra Schimag und Rasha Ragab tragen ihn in deutscher und arabischer Sprache vor: Gerade heute ein hochaktuelles Buch, in dem sich westliche und orientalische Kultur und Geschichte in ihrer Jahrhunderte alten gegenseitigen Durchdringung zeigen, entgegen allem  Disput über „clash of cultures“ und „Islamisierung“.



Sonntag | 18.Februar | 16:00 Uhr | Großer Saal

DEUTSCH-LIBANESISCHE FREIGEISTER
Sharif Sehnaoui + Joss Turnbull



Die feinsinnige Arbeit an den klanglichen Eigenschaften der Instrumente erfährt im Zusammentreffen von Sharif Sehnaoui und Joss Turnbull eine einzigartige Wechselbeziehung: Der in Beirut lebende Libanese Sehnaoui ist ein arabischer Pionier auf der präparierten Steelstring-Gitarre und der deutschstämmige Percussionist Joss Turnbull beschäftigt sich mit Klangerweiterungen auf arabischen und iranischen Handtrommeln.



Sonntag | 18.Februar | 18:00 Uhr | TUFA  AMG

LUFTRAND
Portraitkonzert Kunsu Shim



Janneke van Proijen, Violine
Diamanda Dramm, Violine
Elisabeth Smalt, Viola
Katharina Gross, Violoncello

Das niederländische Ensemble LUNATREE gestaltet aus Anlass seines sechzigsten Geburtstags ein Portraitkonzert Kunsu Shims im Dialog mit Streichquartetten von Anton Webern, Gerhard Stäbler, Morton Feldman u.a..
Mit Werken also, die Shims Schaffen nahe stehen und die seine eigenen stets berühren – wie goldnes Flaumenlicht des Frühsommers und ein kaum spürbarer Luftrand des Schattens – als etwas, das ihm nicht verloren geht.



Sonntag | 18.Februar | 20:00 Uhr | Museum am Dom

MAGISCHER ZIRKEL DER UNENDLICHKEIT
Georg Crump: MAKROKOSMOS



Roland Techet,  Klavier
 
Ein klar beabsichtigtes, scharf kontrastierendes, esoterisch inspiriertes, bildkräftiges Ritual hemmungsloser Transzendenz all dessen, was die Welt unter Klavierspiel versteht – von einem Komponisten, dessen Credo lautet, alle verfügbaren Stile und Traditionen zu nutzen und zu stets neuen, einmalig sich konstituierenden Tongebilden zu verschmelzen“, schreibt Christoph Schlüren über den Makrokosmos George Crumbs, zyklisch angeordnet nach den zwölf Tierkreiszeichen.







  
OPEN-EXPO  Klangkunstausstellung

Freitag | 16. Februar – 9. März | TUFA 2.OG | Vernissage 18:00 Uhr



Christoph Nicolaus zeigt Langzeitwerke, die durch eine Beschränkung auf wenig, präzis bestimmte Gestaltung eine unendliche Welt an Verschiedenheit offenbaren: Videoaufnahmen von Flussläufen (seit 1998) und um Sonnen-Zeichnungen (seit 2001). Sie ermöglichen die Erfahrung sinnlicher Stille und innerer Weite...

Rasha Ragab knüpft an die mystische Dichtkunst der Sufi und die vorislamische Tradition an, die besten Gedichte mit goldener Farbe an die Kaaba in Mekka zu schreiben. Ein schwarzer Kubus mit Gedichtversen arabischer Sprache in Goldfäden gestickt. Der Kubus ist betretbar. In seinem Inneren herrscht der Duft der Leere...



Donnerstag | 8. März | 23 – 24:00 Uhr | und in der Nacht von
Freitag auf Samstag | 10. März | 00:00 - 1:00 Uhr| TUFA 2.OG

garonne • für sich
Christoph Nicolaus und Carlo Inderhees
Ein konzeptionelles Kunst- und Musikwerk



Marcus Kaiser - Violoncello
 
garonne • für sich“ ist ein konzeptionelles Kunst- und Musikwerk , das durch eine globale Zeitstruktur bestimmt ist. Die einzelnen Stücke folgen im Abstand von 25 Stunden aufeinander.
 
Im Rahmen seiner Video-Plastik „garonne“ zeichnet Christoph Nicolaus seit den 90er Jahren Flüsse in der ganzen Welt auf, indem er seinen Fokus auf einen Ausschnitt des sowohl auf- wie abwärts strömenden Wassers richtet.
 
für sich“ für Violoncello ist ein von Carlo Inderhees 1997 komponierter Zyklus von 24 jeweils einstündigen Cello-Soli, in dem Klang mit Stille gleicher Länge abwechseln.
 


Finnisage: Gespräch und Konzert

Freitag | 9. März | 18 Uhr | TUFA 2.OG

NUR DU UND DIE SONNE
Christoph Nicolaus
Sitze in Kairo am 16. 05. 2017 und mache eine Sonnenzeichnung



Ein Stück für Steinharfe, Video + Fieldrecording, eine Sonnenzeichnung und beliebig viele Mitspieler

Christoph Nicolaus – Steinharfe
Marcus Kaiser- Violoncello
Bernd Bleffert – Sand
Thomas Rath - Gitarre
Rasha Ragab
u.a.

Sonnenzeichnungen” von Christoph Nicolaus entstehen seit 2001 indem er die Lichtstrahlen der Sonne mit einer Lupe zu einem Brennpunkt bündelt und diesen freihändig in geraden Linien über das Blatt führt und einbrennt. Die Unterschiedlichkeit der einzelnen Blätter ergibt sich durch Sonnenstand, Himmelseintrübungen, sowie durch leichte Bewegungen der die Lupe führenden Hände.
 
Die Videos, am gleichen Ort entstanden wie die Sonnenzeichnung, zeigen ein in den Himmel ragendes Hochhaus, die unscharfe Spitze einer Moschee und schemenhaft im Dunst, die Pyramiden von Gizeh.

Das Fieldrecording entstand aus dem Straßenlärm Kairos und vereinzelten Gebetsrufen der Muezzin umliegender Moscheen.





 
OPENING 18  für Schüler:



Konzert-Workshop I : 
für Schüler der Unterstufe + Mittelstufe
Ort: Freie Waldorfschule Trier

Montag | 19. Februar|  8:30 Uhr bis 12 Uhr  in ca. halbstündigen Einheiten
Anmeldung erforderlich!   

MAZHAR, RIQ UND TOMBAK
Finger und Handtrommeln aus dem Orient



Joss Turnbull stellt den Schülern verschiedene Handtrommeln aus arabischen Ländern und dem Iran vor. Dabei werden die Trommeln mit jedem einzelnen Finger gespielt, geschnipst oder gestrichen. Es entstehen Klänge die auf den ersten Blick nicht zu vermuten wären… sie erinnern an Walgesang oder einem heranziehenden Unwetter, welches sich durch dicke Regentropfen ankündigt. Und all das geschieht auf den vielleicht ältesten Trommeln der Menschheit: Rahmentrommeln und Bechertrommeln.





Konzert-Workshop II :  für Schüler der Oberstufe

Freitag | 16. Februar | 12:00Uhr | Viehmarktthermen 
Anmeldung erforderlich!

ENSEMBLE DER LÄNDER + SABRINA MA / SCHLAGZEUG


Ein Konzert von Schülern für Schüler!



2013 wurde das „Ensemble der Länder“ gegründet. Es versteht sich als Bundesjugendensemble für Neue Musik.  Erstmalig im Festival vertreten zusammen mit der Schlagzeugerin Sabrina Ma spielen sie Werke von Peter Köszeghy, Giordano Bruno do Nascimento, Benjamin Scheuer  und Johannes X. Schachtner, allesamt Auftragswerke für das Ensemble der Länder.












Tickets

OPENING-Eintrittspreise:

Festivalpass (alle Veranstaltungen):
32 € / 48 €

Einzelveranstaltungen:
 7 € / 11 €

Tageskarte : Freitag oder Samstag (jeweils 3 bzw. 4 Veranstaltungen)
18 € / 26 €

Schüler-Workshop: 4 €

Kartenvorverkauf:

bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und
www.Ticket-regional.de >>

Festivalort und Kontakt:

TUFA Trier e.V.
Wechselstr. 4-6,
54290 Trier

Telefon: 0651-718 2412
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.tufa-trier.de     
http://opening-festival.de/
Facebook: Opening17 Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst





Opening 17      Festival für Aktuelle Klangkunst     10. – 12. Februar 2017 TUFA Trier

 

Mit vielen Überraschungen, Neuigkeiten, 5 Uraufführungen und ungewöhnlichen „Paarungen“ präsentiert Opening 17 an 3 Tagen und 3 Spielorten ein facettenreiches wie intensives Programm . In 10 Konzerten spielen: Das JugendEnsemblesNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar, ein britisches Vokal-Duo mit Martin Lindsay und Linda Hirst, das deutsch-polnische Cembalo-Duo mit Aleksandra und Alexander Grychtolik, die 2 chinesischen Harfenspielerinnen Chu-Heng Liao und Wei-Ching Tseng , die niederländische Mezzosopranistin Truike van der Poel gemeinsam mit der japanischen Schlagzeugerin Rie Watanabe, und dem Kölner Schlagzeuger Dirk Rothbrust , das 10-köpfiges Ensemble aus Berlin „work in progress“, der australische Klarinettist Richard Haynes, ein deutsch-deutsch-mongolisches Trio mit dem Trommler Joss Turnbull, dem Klangkünstler Bernd Bleffert und dem Pferdekopfgeige spielenden und singenden Naranbaatar Purevdorj, das Weimarer Ensemble für Intuitive Musik EFIM und die japanische Pianistin Satoko Inue.

 

Eröffnet wird das Festival wie immer mit der Klangkunstausstellung Open-Expo im 2. OG der TUFA mit Arbeiten von Klaus Maßem und Bernd Bleffert.

3 Extra-Projekte mit dem JugendEnsemblesNeueMusik, dem Cembalo-Duo: Aleksandra und Alexander Grychtolik sowie dem Obertonsänger Naranbaatar Purevdorj finden im Rahmen „Opening für Schüler“ statt.

 

Wir freuen uns auf reges und vielseitiges Wahr-Nehmen!

 

Bernd Bleffert und Thomas Rath

künstlerische Leitung

 

Eine Veranstaltung der TUFA und der Stadt Trier. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur Rheinland Pfalz, der Nikolaus-Koch-Stiftung, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, Kulturstiftung Trier, Lottostiftung Rheinland-Pfalz, des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz ,des Deutschen Musikrates - Zeitgenössische Musik, der Trier-Weimar-Gesellschaft und in Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.

 

 

Freitag | 10.Februar | 18:00 Uhr TUFA 2.OG

 

ERÖFFNUNG DER KLANGKUNSTAUSSTELLUNG OPEN-EXPO

 

 

 

Freitag | 10.Februar | 19:00 Uhr | TUFA Großer Saal

 

COMING TOGETHER …beherzt!

JugendEnsemblesNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar



Frederic Rzewski:(A Life) (1992)

Henry Purcell: Fantasia Upon One Note (1680)

John Cage:Trio (1936) Schlagzeuger

Markus Radke: a common tone (2015)

Anonymus/Thomas Preston: Uppon La Mi Re (16. Jh.)

Frederic Rzewski: People United Will Never Be Defeated (1975)

Frederic Rzewski: Coming Together (1971) Tutti



Die Auseinandersetzung mit repräsentativen oder stilbildenden Werken zeitgenössischer Musik ist das Herzensanliegen dieses Jugend-Ensembles für Neue Musik unter der Leitung von Walter Reiter. Eine einmalige Chance einer tiefgehenden, weit über eine bloße Vermittlungsidee hinausgehenden Begegnung mit Musik unserer Zeit, vermittelt durch engagierte, hoch talentierte junge Musiker, die Ihre Passion in der zeitgenössischen wie klassischen Musik gefunden haben! Ein Stück von Frederic Rzewski ist hierbei gleichsam programmatisch: Coming Together!

Freitag | 10.Februar | 20:30 Uhr | TUFA Kleiner Saal od. Viehmarktthermen

 

KOMMENDE ZEITEN ...geschöpftes Spiel

Kalrlheinz Stockhausen: Für Kommende Zeiten

Ensemble für Intuitive Musik / Weimar



Ensemble für Intuitive Musik / Weimar

Daniel Hoffmann – Trompete/Flügelhorn

Hans Tutschku (Boston) – Live-Elektron

Michael von Hintzenstern – Klavier/Harmonium

Matthias von Hintzenstern – Cello

Der Interpretation von Karlheinz Stockhausens Intuitiver Musik widmet sich das Ensemble für Intuitive Musik Weimar, EFIM schon seit1980. Mit seinen Zyklen AUS DEN SIEBEN TAGEN und FÜR KOMMENDE ZEITEN schwebte Strockhausen eine Musik vor, die aus der geistigen Einstimmung der Spieler durch kurze Texte im Moment der Aufführung entsteht. Sein Ziel war es, durch die verschiedenen Texte verschiedene Archetypen musikalischer Prozesse zu entdecken, von denen jeder zu ganz eigenen musikalischen Geschehnissen führen kann. Das Ensemble hat in zwei Arbeitsphasen mit Karlheinz Stockhausen selbst intensiv an der Umsetzung dieser Textkompositionen gearbeitet und diese vielfach rund um die Welt aufgeführt.

 



 

Freitag | 10.Februar | 22:00 Uhr | TUFA 1. OG

 

GOLDBERGE ...tastenweise

Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik / Cembalo Duo



Johann Sebastian Bach - Aria aus den „Goldberg-Variationen“, BWV 988

Yuji Itoh - Neues Stück UA ...Auftragswerk Opening

14 Canons über die ersten acht Fundamentalnoten der Aria der „Goldberg-Variationen“,BWV 1087

Hui Yeon - Neues Stück UA ...Auftragswerk Opening

Johann Sebastian Bach - Aria aus den „Goldberg-Variationen“



Aleksandra und Alexander Grychtolik spielen auf ihren klangschönen historischen Cembali ein Konzert mit Musik von Johann Sebastian Bach und Auftragskompositionen des Festivals. Bachs „Goldberg-Variationen“ sind sowohl stimmungsvolle „Nachtmusik“ für den schlaflosen Grafen Hermann Carl von Keyserling, als auch Ausdruck kontrapunktischer Gelehrsamkeit. Die farbenreichen, erst in den 1970er Jahren in Paris entdeckten „Vierzehn Canons“ über die ersten acht Fundamentalnoten der Aria aus den „Goldberg-Variationen“ sind gewissermaßen die „kleine Schwester“ des berühmten Zyklus. Die zeitgenössischen Stücke der Koreanerin Hui Yeon Bang und des Japaners Yuji Itoh spiegeln Klarheit, Schlichtheit, Strenge wie Schönheit der atmenden koreanischen und japanischen Seele wider.



 

Samstag | 11.Februar | 18:00 Uhr | TUFA Großer Saal

 

FREUDEN ...mit vollen Händen

Karlheinz Stockhausen: Freude / für „ 2 Harfen“ aus dem Zyklus Klang ( 2. Stunde )

Chu-Heng Liao | Harfe


Wei-Ching Tseng | Harfe

 

Klang – Die 24 Stunden des Tages“ ist der letzte Werkzyklus von Karlheinz Stockhausen und „Freude“ für 2 Harfenspielerinnen darin die 2. Stunde. Während Chu-Heng Liao und Wei-Ching Tseng ihre Instrumente verschieden gestimmt zu einer einzigen chromatischen Harfe mit unglaublicher Präzision zupfen, pflücken, streichen, schlagen, zwicken, reiben, streifen, stoßen, klopfen, jubilieren, singen sie auch passagenweise alternierend und zusammen den 24-zeiligen Hymnus: Veni Creator Spiritus. Dieser steht im Zusammenhang mit den 24 Stunden des Tages, „so dass die ›Zweite Stunde‹ von Klang wie ein voller Tag in einer Stunde des Tages ist.“ Freude war die Grundstimmung Karlheinz Stockhausens beim Komponieren dieses meisterlichen Werkes - „beflügelte“ Freude erlebt man beim Klang und Anblick dieser genialen Harfenspielerinnen!

 

 

 

Samstag | 11.Februar | 19:30 Uhr | AMG ( Atrium des Angela Merici Gymnasium)

 

WIDERSTÄNDE ...voller Wärme

Gerhard Stäbler: O Muro für Sopran, 2 Schlagzeuger, Eisblöcke und Tonband



Kunsu Shim: MUTTER.VATER



Cuzmán Calzada und Sophia Sheps: Winterpiece

 

 

Truike van der Poel – Sporan

Dirk Rothbrust - Schlagzeug

Rie Watanabe - Schlagzeug

Kunsu Shim - Performance

Gerhard Stäbler- Performance

Guzmán Calzada - Performance

Sofia Sheps - Performance

 

 

O Muro“ für eine Sängerin, 2 Schlagzeuger sowie tropfende Eisblöcke von Gerhard Stäbler bedarf sensibler Abstimmung unter den Musikern, und ist bar jeglicher Effekte,kahl und dennoch voller Wärme und Energie zum Widerstand, die allein aus der inneren Kraft der Spieler resultiert. Nicht nur die Interpreten, auch die Zuhörer müssen sich darauf einstellen! „...und als die Erde, die den Traum und den Kristall nährte, sich erschöpft dem Feuer der Sonne und der Wüste ergab und die Bewegungen des Lebens allmählich abnahmen und der Schatten der Menschen... diesen aschfarbenen Ton erwarb, den wir jetzt angenommen haben, da begann die Mauer zu wachsen...“ aus dem gleichnamigen Text: „O Muro“ von Piedro Tierra

 

Kunsu Shims Performance "MUTTER.VATER" handelt von Gegensätzlichkeiten, die sich vom unabdingbar notwendigen Zusammensein hinaus zum Zusammenwirken, Sich-Ergänzen und Sich-Öffnen zu unbekannten Formen von Gemeinsamkeiten verändern. Sie stellt damit Fragen, was ich und du sind. Sie ist eine Hommage und Erinnerung an ein Paar, dem es unmöglich ist, sich zu verstehen,und dennoch versucht bis ans Ende des Lebens zusammenzuleben.

 

Winterpiece“ ist das Ergebnis einer kollektiven Komposition der Gruppe „7 Hermanos“ mit Guzmán Calzada und Sofia Sheps aus Uruguay.

 

 

 

Samstag | 11.Februar | 21:00 Uhr | TUFA Großer Saal

 

TENDENZEN …aufgespürt

Konzertprojekt von "work in progress – Berlin"

Aspekte japanischer Gegenwartsmusik



Joji Yuasa Winter Day – Hommage à Basho

Toru Takemitsu Munari by Munari

Joji Yuasa Horn Locus(EA)

Haroyuki Suzuki Neues Werk (UA) oder EA

Tomoko Fukui Neues Werk (UA) oder EA



work in progress“ – das profilierte, Berliner Ensemble für Gegenwartsmusik unter der Leitung von Gerhardt Müller-Goldboom, widmet sich dem Aufspüren wesentlicher Tendenzen und zukunftsweisender Strömungen gegenwärtiger Musik. Das Programm ist der facettenreichen Vielfalt aktueller Musik Japans gewidmet, wie zB. „Winter Day – Hommage à Basho“, ein akustisches Denkmal für den großen Haiku-Dichter, vom Altmeister Joji Yuasa oder „Munari by Munari“ von dem nicht minder bedeutenden Toru Takemitsu oder neue Stücke von Tomoko Fukui und Haroyuki Suzuki, Komponisten der jüngeren Generation.



 

Samstag | 11.Februar | 22:30 Uhr | TUFA 1.OG

 

ANSPRACHEN ...nicht aus der Luft gegriffen

Richard Haynes - Klarinette SOLO



Robin Hoffmann - Ansprache

Timothy McCormack - panic around death

Nemanja Radivojevic - Neues Werk UA

Michael Norris - De corporis fabrica

Rückkopplungen zwischen Konzert und Performance sind in diesem Event des in der Schweiz beheimateten australischen Klarinettisten und Performers Richard Haynes mit dem ganzen Leib zu spüren. Mit Körper, Stimme, Klarinetten, Elektronik, Bild und ausgesuchten Schlagflächen lotet er faszinierende Klanglandschaften aus, die ihren Ursprung im Körper haben und eng mit der Körperlichkeit der Performance-Situation verbunden sind. Haynes untersucht neueste Strömungen performativer Künste mittels Kompositionen von Robin Hoffmann, Timothy McCormack, Michael Norris und Nemanja Radivojevic und lädt das Publikum auf eine Reise ein, die keineswegs auf der Hautoberfläche verweilt, sondern tief zu den geheimnisvollsten Regionen des Körpers hinein dringt.



Sonntag | 12.Februar | 16:00 Uhr | TUFA 1. OG

 

3 HIMMELSRICHTUNGEN ...vereint

Versuch einer Nichtannäherung



Joss Turnbull, Perkussion

Bernd Bleffert, Klangobjekte und Installation

Naranbaatar Purevdorj, mongolischer Ober- und Untertongesang, Pferdekopfgeige

Ist es möglich die bewussten und unbewussten musikkulturellen Prägungen dreier Musiker aus „3 Himmelsrichtungen“ mit voller Klarheit ihrer Differenz nebeneinander hörbar zu machen ohne sich in einer angleichenden „Weltmusik“ zu verlieren und die eigene Position aufzugeben? Der Versuch einer „Nichtannäherung“ in einem Improvisationskonzert mit Bernd Bleffert / Klangobjekte + -installation, Naranbaatar Purevdorj / mongolischer Ober- und Untertongesang und Pferdekopfgeige, Joss Turnbull / arabische Perkussion.



Sonntag | 12.Februar | 18:00 Uhr | TUFA Großer Saal

 

BELCANTI ...aus voller Brust

Linda Hirst / Sopran + Martin Lindsay / Bariton

 

John Cage: Sonnekus

Giacinto Scelsi: Canti del Capricorno

Giacinto Scelsi: Wo-Ma

Vinko Globukar: Corporel

Evelyn Ficarra: The Empress' Feet.

Der bereits mehrfach im Openingfestival aufgetretene britische Bariton Martin Lindsay singt diesmal in Begleitung der renommierten britischen Mezzosopranistin Linda Hirst ein Programm reiner Vokalmusik . Linda Hirst gehört weltweit zu den wichtigsten Figuren zeitgenössischer Musik der letzten 40 Jahre. Umrahmt von den 9 kurzen Lieder des 'Sonnekus²' von John Cage, werden 2 Stücke von Giacinto Scelsi 'Wo-ma' und 'Canti del Capricorno' sowie 'Corporel' von Vinko Globukar und das Musiktheaterstück 'The Empress' Feet', das die britische Komponistin Evelyn Ficarra für Linda Hirst geschrieben hat!

 

 

Sonntag | 12.Februar | 20:00 Uhr | Museum am Dom

 

ZEITDEHNUNGEN ...verliert sich hier nur ein Ton irgendwo unbemerkt ….

Morton Feldman "for Bunita Marcus"



Satoko Inoue: Klavier

"For Bunita Marcus" entstand 1985 und Feldman äußerte sich dazu: „Das Stück, das ich Bunita Marcus gewidmet habe, [...] hat mit dem Tod meiner Mutter und mit dem Gedanken eines langsamen Todes zu tun. Ich wollte einfach nicht, dass das Stück stirbt. Ich habe dies also kompositorisch genutzt, um es am Leben zu halten, wie einen unheilbaren Patienten, so lange wie möglich."
Kein lautes Aufbäumen, nicht die letzten zornigen Regungen des Sterbenden sind es, die
Feldman hier darstellt, sondern das langsam dahin tröpfelnde Verdämmern, schon fern der Realität. Über große Zeiträume gestreckt, mit immer wieder zart pochenden Motiven, die sich zu verlieren drohen, operiert Feldman hier und Satoko Inoue
, einer der bedeutendsten Pianisten Japans für zeitgenössische Musik dehnt diese letzte Zeit noch einmal aus, reizt das Jetzt an seine Grenze. Verliert sich hier nur ein Ton irgendwo unbemerkt im Niemandsland, ist das Stück verloren....."













OPEN-EXPO Klangkunstausstellung

 

Freitag | 10. Februar – 3. März | TUFA 2.OG | Vernissage 18:00 Uhr

 

Klaus Maßem thematisiert in seinen Zeichnungen den Menschen vom Individuum bis zur komplexen, vernetzten Masse und setzt sich zeichnerisch u. a. mit Grenzen der Wahrnehmung und deren Verschiebung auseinander, medienübergreifend. Seine Videoarbeiten sind konsequente Weiterführungen seiner zeichnerischen Position.

In seinen klangkünstlerischen Arbeiten beschäftigt sich Bernd Bleffert mit Bewegung als der eigentlicher Quelle von Klangbildung wie mit Prozessen der Verschiebung und des Zufälligen. Aus verwandten Positionen stehen sich in der Ausstellung Klang und Zeichnung, Installation und Video gegenüber.

So thematisiert Maßem beispielsweise in seinen Tuschezeichnungen „Entropien“ bildnerisch und philosophisch Ordnung und Chaos.

Mit der Installation „102 moments of movement“ versucht Bleffert Form, Ruhe und Stille in Bewegung und Klang aufzulösen um gleichzeitig wieder zu dieser zurückzufinden.

 

 

Finissage:

 

Freitag | 3. März 18:00 Uhr | TUFA 2.OG

 

102 MOMENTS OF MOVEMENT

Annick Pütz und Bernd Bleffert: Installation für eine Tänzerin und einen Performer

 

Dieter Heimböckel: ..nicht ganz zufällige Betrachtungen über den Zufall" !

Institut für deutsche Sprache, Literatur und für Interkulturalität, Université du Luxembourg

 

Moderation: Thomas Rath

 

 

 

Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14 - 22:00 Uhr / Samstag und Sonntag 11 – 17:00 Uhr

 

 

 

OPENING 17 für Schüler:

 

 

 

Konzert-Workshop I : für Schüler der Mittelstufe

 

GOLDBERGE ...tastenweise Cembalo!

 

Freitag | 10. Februar | 10:00Uhr | Tufa 1.OG Anmeldung erforderlich!

 

Cembalo-Duo: Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik

In einem Konzertworkshop führen Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik, ein „Künstler-Ehepaar mit magischen Händen“, Schüler der Klassen 5-8 in die barocke Variationskunst der Goldbergvariationen von Johann Sebastian Bach ein. Wie aber klingen dagegen zwei neue Auftragswerke des Openingfestivals für 2 Cembali von Yuji Itoh (Japan) und Hui Yeon Bang (Korea)?



 

Konzert-Workshop II : für Schüler der Oberstufe

 

COMING TOGETHER …beherzt!

 

Freitag | 10. Februar | 12:00Uhr | TUFA Großer Saal Anmeldung erforderlich!

 

Das JugendEnsemblesNeueMusik Rheinland-Pfalz und Saarland unter der Leitung von Walter Reiter hält eine Musikstunde für Schüler der Oberstufe. Das Stück von Frederic Rzewski: Coming Together ist gleichzeitig Programm der jungen Musiker: eine Brücke schlagen von Alter zu Neuer Musik wie auch von alter zu junger Generation. Ein Konzert von Schülern für Schüler! Wer könnte dies besser bewerkstelligen als junge engagierte Schüler, hochtalentierte Musiker, die Ihre Passion in der zeitgenössischen wie klassischen Musik gefunden haben.

 

 

Konzert-Workshop III: für Schüler der Unterstufe

 

STEPPENKLANG …welch eine Stimme!

Montag | 13. Februar| 8:30 Uhr (Schule) Anmeldung erforderlich!

 

Naranbaatar Purevdorj nimmt Schüler der Grundschule Klassen 1 – 4.mit auf eine musikalische Reise in die Steppe der mongolischen Nomaden. Dort aufgewachsen bereist er inzwischen die ganze Welt und erzählt singend mit Unter- wie Obertönen und auf seiner 2-seitigen Pferdekopfgeige spielend das karge, aber schöne Leben seines Volkes und der ihm anvertrauten Tiere in der endlosen Weite dieser grasbewachsenen Landschaft Asiens.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OPENING-Eintrittspreise:

 

Festivalpass (alle Veranstaltungen):
32 € / 48


Einzelveranstaltungen:
7 € / 11 €


Tageskarte : Freitag oder Samstag (jeweils 3 bzw. 4 Veranstaltungen)


18 € / 26 €

Workshop : 4 € pro Schüler

 

Kartenvorverkauf:

 

bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und www.Ticket-regional.de

 

Festivalort und Kontakt:


TUFA Trier e.V.

Wechselstr. 4-6,

54290 Trier

 

Telefon: 0651-718 2412

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


www.tufa-trier.de

http://opening-festival.de/

Facebook: Opening17 Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst